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Die Ausbildung an der Fachschule umfasst eine zweijährige schulische Ausbildung und anschließend ein einjähriges Berufspraktikum.

Die Strukturierung der Ausbildung in Handlungs- und Lernfelder bezieht sich auf die Aufgabenbereiche einer Erzieherin. Diesem Ausbildungsmodell liegt verstärkt ein Praxisbezug zugrunde. Lernsituationen werden aus unterschiedlichen Perspektiven handlungsorientiert bearbeitet. Die Umsetzung dieses Konzepts erfolgt in fächerübergreifendem und projektbezogenem Unterricht.

Die Erarbeitung von Grundlagenwissen orientiert sich an der Fachsystematik.

Unterrichtet werden die Fächer

  • Religionspädagogik
  • Deutsch
  • Englisch

und die Handlungsfelder

bis 2009/2010:

  • Entwicklung beruflicher Identität
  • Förderung von Entwicklung und Bildung
  • Gestaltung von Erziehung und Betreuung
  • Unterstützung in besonderen Lebens-situationen
  • Zusammenarbeit mit Erwachsenen und Institutionen
  • Qualitätsmanagement
  • Sozialpädagogisches Handeln in
    verschiedenen Arbeitsfeldern

ab 2010/2011:

  • Berufliches Handeln fundieren
  • Erziehung und Betreuung gestalten
  • Bildung und Entwicklung fördern
  • Unterschiedlichkeit und Vielfalt erleben
  • Zusammenarbeit gestalten und Qualität entwickeln
  • Wahlpflichtfach Musik/ Rhythmik
  • Sozialpädagogisches Handeln in verschiedenen Arbeitsfeldern

 Hinzu kommt der Unterricht im Wahlpflichtbereich, z.B.:

  • Methoden der sozialpädagogischen Praxis,
  • Medienpädagogik,
  • kreatives Gestalten und
  • darstellendes Spiel
und der für den Erwerb der Fachhochschulreife notwendige Wahlbereich Mathematik.

Dem Ausbildungsprofil an unserer Schule liegt eine starke Vernetzung von Theorie und Praxis zugrunde. An unserer Schule erfolgt die praktische Ausbildung in Lehreinrichtungen, die eng mit uns zusammenarbeiten. Die sozialpädagogische Praxis wird ausschließlich im Blockmodell abgeleistet. Bis zu vier Schülerinnen gehen gleichzeitig in eine Einrichtung und werden intensiv von der Fachlehrerin für Praxis begleitet. Gelernt wird in teamähnlichen Lernsituationen. Als Ziel steht dabei die Förderung personaler und berufsbezogener Qualifikationen im Vordergrund.

                 Praxis_2

Abschlussprüfung:
Die Prüfung besteht aus der schriftlichen und der mündlichen Prüfung. Zudem ist eine Facharbeit zu erstellen, die als Teil der schriftlichen Prüfung gewertet wird. Die Präsentation dieser Facharbeit und das anschließende Fachgespräch sind Teil der mündlichen Prüfung.

Im dritten und letzten Ausbildungsjahr absolvieren die SchülerInnen ihr Berufspraktikum, das so genannte Anerkennungsjahr. Die Einstellung erfolgt durch den Träger der jeweiligen Einrichtung, nachdem die Schule diese Einrichtung als Ausbildungsstätte genehmigt hat. Die Einstellung erfolgt nach dem Fachkräftegesetz als Zweitkraft. Die Vergütung richtet sich nach § 2 des Änderungstarifvertrages vom 30.06.2000.

Ziel ist die sach- und fachgerechte Einarbeitung in die selbständige Tätigkeit als Erzieherin mit der Befähigung zur Gruppenleitung. Das Berufspraktikum endet mit dem Kolloquium zur staatlichen Anerkennung.